Um drei Uhr nachts räumt Dawny alles ins Archiv, was in der Heute-Liste nicht abgehakt wurde.
Dawny ist für Leute gemacht, bei denen eine To-do-Liste mit der Zeit zur Last wird.
Aufgaben notieren klappt, aber nach ein paar Tagen liegen alte und neue Tasks durcheinander und jeder Blick auf die Liste kostet Kraft. Viele Menschen mit ADHS kennen das genau so. Dawny nimmt nicht abgehakte Tasks jede Nacht radikal von deiner Liste, damit du morgens nur an die für heute wichtigen Aufgaben denken musst.
Alles wartet im Backlog, bis du es dir für heute vornimmst.
Backlog. Hier liegen deine Tasks nach Zeithorizont sortiert, von „Schnell erledigt“ bis „Irgendwann“. Was heute dran ist, wischst du morgens nach rechts in die Heute-Liste.
Heute. In der Heute-Liste steht nur, was du dir für heute vorgenommen hast.
Archiv. Alles, was erledigt oder liegen geblieben ist, liegt hier nach Datum sortiert. Ein Wisch holt es wieder zurück, ins Backlog oder direkt nach Heute.
Deine Aufgaben in der Heute-Liste erscheinen auch in Apple Erinnerungen und im Kalender.
Dawny trägt die Tasks von heute in eine Erinnerungen-Liste ein und übernimmt, was du dort abhakst. Dadurch siehst du sie auch auf dem Mac, auf der Apple Watch und in deinem Apple Kalender.
Dawny
Dazu kommen Widgets, Siri, iCloud-Sync und ein paar Einstellungen.
- Drei Widgetszum Abhaken direkt auf dem Homescreen
- Siri und Kurzbefehlelegen Tasks per Sprache an
- iCloud-Synczwischen deinen Geräten
- Make it countlegt fest, wie oft ein Task liegen bleiben darf
- Tasks in wiederkehrenden Kategorienkommen jede Nacht zurück ins Backlog
- Reset-Uhrzeitfrei konfigurierbar
- Backlog-Fristenräumen alte Tasks aus dem Backlog
Dawny kostet nichts, braucht kein Konto und sammelt keine Daten.
Fragen
Was passiert um drei Uhr nachts genau?
Dawny beendet den Tag und leert die Heute-Liste: Erledigtes liegt danach im Archiv unter „Erledigt“, nicht Erledigtes unter „Archiviert“ und wiederkehrende Tasks gehen zurück ins Backlog. Die App muss dafür nicht geöffnet sein. Die Uhrzeit lässt sich in den Einstellungen frei einstellen.
Warum drei Uhr und nicht Mitternacht?
Weil ein Tag nicht um zwölf endet, sondern wenn du schlafen gehst. Wer um halb eins noch etwas abhakt, will es im Heute von gestern sehen und nicht im Morgen von heute.
Warum landen nicht erledigte Tasks im Archiv und nicht auf der Liste von morgen?
Weil eine Liste, die nur wächst, irgendwann nicht mehr gelesen wird. Ein Platz in der Heute-Liste ist eine Zusage für diesen einen Tag. Wenn der Tag vorbei ist, räumt Dawny den Task weg, statt ihn dir morgen mit einem roten Punkt wieder hinzustellen. Was dir wichtig ist, holst du am nächsten Morgen mit einem Wisch wieder zurück. Was du nicht zurückholst, war offenbar auch nicht so wichtig.
Was passiert mit Tasks, die ich immer wieder liegen lasse?
Standardmäßig räumt Dawny einen liegen gebliebenen Task schon nach dem ersten Tag ins Archiv. Wenn dir das zu streng ist, stellst du in den Einstellungen unter „Make it count“ eine Zahl von 1 bis 7 ein. Sie sagt, wie oft ein Task liegen bleiben darf, bevor er ins Archiv wandert. Bei 3 geht er also zweimal zurück ins Backlog und erst beim dritten Mal ins Archiv. Wenn er dort landet, ist das meist die Antwort darauf, ob er in dieser Form noch passieren wird.
Ist etwas im Archiv verloren?
Nein, archiviert heißt einsortiert und nicht gelöscht. Das Archiv ist nach Datum sortiert und durchsuchbar. Ein Wisch nach rechts holt jeden Task wieder zurück. Gelöscht wird nur, was du selbst löschst.
Räumt sich auch das Backlog auf?
Ja, jede Kategorie im Backlog hat eine Frist. Was länger als diese Frist unangetastet liegt, wandert nachts ins Archiv, auch wenn es nie in der Heute-Liste war. Voreingestellt sind sieben Tage für „Schnell erledigt“, 21 Tage für „Die nächsten Tage“, 60 Tage für „Die nächsten Wochen“ und ein Jahr für „Die nächsten Monate“. „Irgendwann“ hat keine Frist, dort bleibt alles liegen. Wiederkehrende Kategorien sind ausgenommen. Bei eigenen Kategorien stellst du die Frist selbst ein und über die Übersicht nach dem Reset siehst du, was aufgeräumt wurde.
Warum gibt es keine Fälligkeitsdaten und keine Erinnerungen?
Weil ein Datum in der Zukunft eine Entscheidung vertagt, statt sie zu treffen. In Dawny gibt es zwei Zeitpunkte, heute und irgendwann. Was an einem festen Termin fällig ist, gehört in den Kalender oder in die Erinnerungen-App, wo Dawny die Heute-Liste ohnehin einträgt.
Warum keine Prioritäten, Projekte oder Tags?
Weil nach zwei Wochen alles „hoch“ ist und jede zusätzliche Struktur eine Entscheidung mehr ist, bevor du irgendetwas erledigt hast. Dawny fragt stattdessen nur, wann ungefähr. Daraus werden die Zeithorizonte im Backlog. Die eigentliche Priorisierung passiert jeden Morgen, wenn du entscheidest, was nach Heute wandert. Wer mehr Struktur braucht, legt mehr Kategorien an.
Was kann Dawny nicht?
Große Vorhaben über Wochen planen. Dafür ist eine To-do-Liste das falsche Werkzeug, auch wenn ein wiederkehrender Task wie „Am Projekt weiterarbeiten“ dich täglich daran erinnern kann. Dawny ist als iPhone-App gebaut. Auf dem iPad läuft sie im iPhone-Format und auf dem Mac gar nicht, dort siehst du die Heute-Liste über Erinnerungen.
Wie arbeitet Dawny mit Apple Erinnerungen zusammen?
Dawny trägt die Tasks von heute in eine Erinnerungen-Liste ein und übernimmt, was du dort abhakst. Beim ersten Start fragt iOS einmal nach der Berechtigung. Deine bestehenden Erinnerungen importiert Dawny nicht. Das ist Absicht: Der Sinn von Dawny ist, dass du jeden Morgen neu entscheidest, was heute zählt, statt eine Liste mit 200 Altlasten zu übernehmen.
Ist Dawny eine App für ADHS?
Dawny ist für alle gemacht, denen klassische To-do-Apps mit der Zeit mehr Last als Hilfe sind. Viele Menschen mit ADHS beschreiben genau das: Prioritäten halten nicht über Wochen, überfällige Tasks erzeugen Druck und irgendwann wird die App nicht mehr geöffnet. Der tägliche Reset nimmt diesen Druck weg, ohne dass Dawny ein medizinisches Produkt wäre.
Kostet Dawny etwas und wo ist der Haken?
Nein, es gibt kein Abo, keine Pro-Version, keine In-App-Käufe und keine Werbung. Einen Haken gibt es auch nicht. Dawny ist ein Werkzeug, das ich selbst jeden Tag benutze, gebaut von einer Person in Karlsruhe. Der Quellcode liegt offen auf GitHub.
Brauche ich ein Konto und wo liegen meine Daten?
Nein, du lädst die App und legst los. Deine Tasks liegen auf deinem iPhone und, wenn du den iCloud-Sync einschaltest, in deinem eigenen iCloud-Account. Einen Server von mir gibt es nicht. Die App enthält keine Analytics, kein Crash-Reporting und keine Tracker. Auf dieser Website messe ich anonym die Reichweite, ohne Cookies.